NoahMen plastische Chirurgie für den Mann - Kassel
+49 (0)561 – 30 86 45 01

Fakten zu Straffungsoperationen

Behandlung: stationär
OP-Dauer: je nach Operationsbereich 2-3 Stunden

Straffungsoperationen

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum es zur Erschlaffung der Haut an verschiedenen Körperstellen kommt. Der natürliche Alterungsprozess, starke Gewichtsabnahmen oder auch eine individuelle Veranlagung des Gewebes kommen als Ursachen in Frage. Eine Straffung des betroffenen Bereichs kann Abhilfe schaffen und Ihnen wieder zu einer definierten Silhouette verhelfen.

Die Behandlung: Bauchdeckenstraffung

Bei Männern lagert sich Fettgewebe gerne an der Körpermitte an. Nach einer Gewichtsabnahme kommt es daher häufig vor, dass gerade in diesem Bereich die Haut so überdehnt ist, dass sie sich nicht selbstständig wieder zurückbildet. Eine Bauchdeckenstraffung kann dem Bauch eine schlankere Optik verleihen und die Patienten fühlen sich wieder wohl in ihrer Haut. Eine Bauchdeckenstraffung kann auch in Kombination mit einer Fettabsaugung sinnvoll sein. Flanken und Oberbauch können so in einem Eingriff geformt werden.
Leichte sportliche Aktivitäten können drei Wochen nach der OP wiederaufgenommen werden, davor ist Schonung angezeigt. Leistungssport und schwere körperliche Arbeit sind erst nach sechs Wochen wieder empfehlenswert. Eine Arbeitsunfähigkeit besteht in der Regel nicht länger als zehn Tage.

Die Behandlung: Oberarmstraffung

Bei der Oberarmstraffung wird die überschüssige Haut spindelförmig an der Innenseite der Oberarme entfernt. Die Narbe, die in der Oberarminnenseite entsteht, lässt sich so gut verstecken. Sport und starke körperliche Aktivität sollten für drei bis vier Wochen nach der OP vermieden werden.

Die Behandlung: Oberschenkelstraffung

Je nach Ausgangsbefund kann hier der Schnitt in der Leiste oder an der Oberschenkelinnenseite erfolgen. Wenn sehr viel Haut beispielsweise durch eine sehr große Gewichtsreduktion vorhanden ist, muss eine Kombination aus beiden Techniken erfolgen (T-Technik). Leichte sportliche Aktivität kann bereits nach drei Wochen wiederaufgenommen werden. Leistungssportler und Patienten, die sehr anstrengend körperlich arbeiten, sollten sich insgesamt sechs Wochen schonen.

Nach der Behandlung

Nach jeder Straffungsoperation wird die Wunde mit selbstauflösenden Fänden verschlossen. Fixierende Tapestreifen minimieren den Zug auf die Wunde und werden bei Nachbehandlungsterminen gewechselt. Wundsekret, das aus der Wunde austritt, wird in den ersten Tagen mit einer Drainage versorgt. Für ca. sechs Wochen sollten Pateinten ein Kompressionsmieder tragen, damit die Wunde optimal verheilen kann. In der Regel ist man nach einer Woche wieder arbeitsfähig.